Das FCB-Clubhaus

Das Clubhaus des FC Büderich 02 ist ein hochmodernes Bauwerk, welches neben den hochwertig ausgestatteten Umkleidekabinen und der Geschäftsstelle auch über eine ausgezeichnete Bewirtung verfügt. Das Projekt wurde lange diskutiert und geplant, 2006 wurde es dann ernst und der Bau begann. Dies ist die Entstehungsgeschichte des Clubhauses, welches den Namen Hans-Jürgen-Thom-Haus trägt.

 

 

2006

Der von der Mitgliederversammlung ausgewählte Entwurf des Architekten Dirk Jost erfüllte die modernen und offenen Erwartungen, eines innovativen Vereins in anspruchsvoller Art und Weise. Offen ist der Raum – ungehindert der Blick.

So tritt man ein in einen hellen und Licht durchfluteten Raum in der Form eines großen L, der auf über 150 qm die Erfordernisse der Mitglieder nach Besprechungs- und Versammlungsräumen erfüllt. Die über 4 Meter hohe Decke und die großzügige Innenraumgestaltung bieten wahrlich genug Luft zum Atmen. Die Außenmaße betragen ca. 15x15 Meter; die Gesamtfläche beträgt 188,55 qm.

Vorgesehen sind auch ein Büro, eine kleine Küche, eine Ausgabe sowie Toiletten. Mit den Gesellschaftsräumen wird genügend Platz geschaffen, auch für einen Verein, der wächst.

 

 

9. Februar 2006: Die ersten Spatenstiche

 

Nun ist es also soweit: Bürgermeister Dieter Spindler von der Stadt Meerbusch hat am 9. Februar 2006 den ersten Spatenstich getätigt, um das neue städtische Umkleidegebäude zu errichten. Der Ausgang dieser städtischen Planungen geht auf einen Antrag des damaligen Fußballvereins BV Büderich gemeinsam mit der Fußballabteilung von Tura Büderich und dem Verein "Grün-Weiss-Rot" zurück. Das Ziel war der Ausbau des Sportgeländes am Eisenbrand mit einem Kunstrasenplatz unter Aufgabe der Kanzlei.

"Ohne die Veräußerung des Sportplatzes an der Kanzlei wäre die Errichtung dieser neuen Umkleidekabinen und der Bau des Kunstrasenplatzes, den Hockeyspieler und Fußballer gemeinsam nutzen werden, in diesen Zeiten haushaltsmäßig nicht darstellbar", sagte Bürgermeister Dieter Spindler in der Eröffnungsrede. Demgemäß wird zunächst im sommer der Kunstrasenplatz am Eisenbrand errichtet. Nach Fertigstellung der Kabinen gegen Ende des Jahres wird die Kanzlei wohl veräußert werden.

Der Fußballverein Büderich 02 baut unmittelbar an das städtische Gebäude angrenzend ein Vereinsheim. Mit den Bauarbeiten wird in Kürze begonnen. Die Sportler, die Mitglieder und Besucher sollen dort die Gelegenheit haben, sich auszuruhen, sich zu treffen oder auch Sport zu treiben bzw. Schulungen durchzuführen. Natürlich ist auch an eine Gastronomie gedacht, die verpachtet werden wird. "Wir schaffen Räume, Räume für die Jugend dieser Stadt", sagte der Vereinsvorsitzende Hans-Jürgen Thom. "Räume, die sonst fehlen, gerade für die jugendlichen Sportlerinnen und Sportler. Durch die Aufgabe der Kanzlei wird der Neubau geradezu zwingend notwendig. Die Bauarbeiten sind mit drei Monaten veranschlagt. Wenn alles gutgeht, können wir Ende März schon das Richtfest feiern, zu dem wir dann alle Freunde, Förderer und Mitglieder einladen werden", ergänzte Thom die Planungen.

 

 

Februar 2006

Die ersten Bauarbeiten im Stadion Am Eisenbrand beginnen.

 

März 2006

Die Bodenplatte des Clubhauses wird erstellt und die ersten Wände der neuen Kabinen stehen bereits.

 

April 2006

Die Wände unseres Clubhauses stehen.

 

 

14. April 2006: Unser Clubhaus steht am Karfreitag im Rohbau

 

Pünktlich zu Ostern hat die Firma Heuck ihre Arbeiten fertiggestellt. Der Rohbau des Vereinsheimes steht nun.

Am 13.04.2006 unterzeichneten die beiden Vorsitzenden des Vereins bei dem Notar Dr. Christian Pelz in Krefeld in Gegenwart eines städt. Bediensteten den Erbbaurechtsvertrag. Nun liegt es an der Stadt, die notwendigen Formalitäten für die endgültige Eintragung ins Grundbuch zu ermöglichen.

Am Donnerstag wurden auch die Aufträge für die nächsten Folgearbeiten erteilt. So wird die Firma Pütz aus Meerbusch-Büderich den Dachstuhl erstellen.

Das Richtfest ist Freitag. 28.04.2006 um 14:00 Uhr. Die Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins sind herzlich eingeladen, an dem Richtfest teilzunehmen.

 

 

28. April 2006: Der FCB feiert sein Richtfest

 

Vor über 50 Besuchern schlugen Architekt Dirk Jost, FCB-Vorsitzender Hans-Jürgen Thom, Zimmermeister Gerd Pütz und Bürgermeister Dieter Spindler die letzten Nägel ins Gebälk. Freunde und Förderer unterstützten die Aktion und wünschten dem Verein für die Zukunft viel Glück.

Die Eröffnung unseres Clubhauses ist für den 13. August zur Saisoneröffnung vorgesehen.

 

 

6. August 2006: 1 Woche vor Eröffnung

 

Eine Woche vor der Eröffnung des Clubhauses ist das Gebäude annähernd fertiggestellt. Die geplante Terrasse an der Seite des Clubhauses wird den Eltern der Junioren einen perfekten Blick über den Junioren-Rasenplatz bei Kaffee und Kuchen bieten.

 

 

13. August 2006: Clubhauseröffnung

 

Mehr als 1000 Interessierte haben am Wochenende die Einweihung des FCB-Clubhauses zu einem Besuch im Stadion am Eisenbrand genutzt. Dabei spielte es keine Rolle, dass das neue "Zuhause" des FCB erst am 1. September den Betrieb aufnehmen kann. Bis dahin sollen die restlichen Handwerker-Arbeiten erledigt sein, so dass die volle Funktionalität gewährleistet ist.

In seiner Ansprache würdigte Hans-Jürgen Thom (1. Vorsitzender des FCB) die vielen "helfenden Hände", die durch großzügige Unterstützung und tätige Mithilfe den Bau des Clubhauses erst möglich gemacht haben. Bürgermeister Dieter Spindler hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Vereinsheimes für die Mitglieder (insbesondere für die Junioren) und die ehrenamtlichen Übungsleiter und Mitarbeiter des FC Büderich hervor. Der offizielle Eröffnungsakt wurde durch die Segnung des Gebäudes durch Pfarrer Wilfried Pahlke feierlich abgerundet.

Während der nachfolgenden Besichtigung erhielten der Architekt des Gebäudes und die Verantwortlichen des FCB viel Lob für die durchdachte Planung, die gelungene Architektur und die angenehme wertige Inneneinrichtung. Als Pächter des FCB Clubhauses wurde Gerd Hoffknecht vorgestellt. Der Büdericher Gastronom stellte sich in kurzen Worten vor und lud die Anwesenden zu einem neuerlichen Besuch ein, sobald das Clubhaus seinen Betrieb aufnimmt.

Für das Rahmenprogramm des Eröffnungs-Wochenendes zeichnete der Juniorenbereich des FCB verantwortlich. Einmal mehr sorgten die vielen ehrenamtlichen Helfer des Büdericher Clubs für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Für diesen beispielhaften Einsatz bedankt sich der Vorstand auf das Herzlichste.

 

 

15. August 2006: Artikel in der Westdeutschen Zeitung

 

Clubhaus strahlt in Vereinsfarben

 

Vier Jahre nach der Fusion: FC Büderich stellte gestern sein neues Domizil am Eisenbrand vor.

Büderich. Ihr blaues Wunder erlebten die Besucher des FC Büderich gestern. Nur vier Jahre nach dem Zusammenschluss der beiden Fußballclubs Tura und BV Büderich ist dem FC gelungen, was über 100 Jahre zuvor nicht möglich war. Der seit 2002 vereinte Verein bekommt ein Zuhause. Modern und offen präsentiert sich das schmucke Haus direkt neben dem Haupteingang des Stadions am Eisenbrand. Der Entwurf von Architekt Dirk Johst war nicht immer unumstritten. Große Fensterflächen sorgen für lichtdurchflutete Räume. Bei der Fassadengestaltung wurden die Vereinsfarben berücksichtigt: Dunkelblau ist der große Versammlungsraum, lichtgrau der Versorgungsund Verwaltungsteil mit seiner Putzfassade.

Auch bei der Innenausstattung hat man auf eine zeitlose und zugleich funktionale Ausstattung geachtet. Die Räumlichkeiten lassen sich nach Bedarf teilen und bieten so sowohl für große als auch kleine Veranstaltungen Möglichkeiten.

Angespannt bis zum Schluss waren die FCB-Verantwortlichen, weil die Handwerker bis zur letzten Minute zu tun hatten. "Einige Dinge sind noch nicht perfekt. Aber dass es uns gelungen ist dieses Bauwerk in so kurzer Zeit zu errichten, macht uns alle mächtig stolz", sagt Clubvorsitzender Hans-Jürgen Thom auch mit einem Blick auf den Parkettboden, der nur provisorisch versiegelt und mit einer Plane abgedeckt wurde. Eine Allianz der Handwerker hat nach sechsmonatiger Bauzeit zuletzt das fast Unmögliche möglich gemacht.

"Wir haben Wert darauf gelegt, ein angenehmes Ambiente für Jung und Alt zu schaffen. Eben für alle Vereinsmitglieder und ihre Gäste", betont Thom. Das ist in den Augen von Dieter Spindler gelungen: "Es ist ein Haus nicht zuletzt für Jugendliche, ein zusätzliches Zuhause", lobt der Bürgermeister. "Ohne die großzügige Unterstützung von Freunden und Gönnern des Vereins und insbesondere einer Reihe von ortsansässigen Handwerkern hätten wir dieses Projekt nicht geschafft", so Thom.

Die Basis für den Bau haben die Vereinsmitglieder des FCB allerdings selbst gelegt. Mit einem zusätzlichen Clubhausbeitrag konnte seit der Fusion der Grundstock für den Bau bereitgestellt werden. "Eine Fußballmannschaft hat elf Spieler, aber unser Clubhausteam bestand aus weit mehr Aktiven", sagt Thomas Feldges mit Blick auf die Handwerkerschar. "Und Thom war der Kapitän!"

15.08.06

Von Marc Ingel